Finally finished! Alles hat ein Ende!

Die Zeit rast dahin und mein letzter Beitrag ist schon wieder einen Monat lang her. Eigentlich war mein Plan immer noch einen Beitrag mit den Zwischenschritten unseres Umbaus zu posten… dabei sind wir mittlerweile tatsächlich fertig!

Trotz zwischenzeitlicher Stolpersteine und unerwarteter Hindernisse und Krankheit die unseren Zeitplan um Wochen verzögert hat, waren wir bis Weihnachten zu 98% fertig. Im neuen Jahr mussten wir dann nur noch den frisch tapezierten Flur streichen und den Boden bei uns oben im Flur erneuern. Bilder und Dekoration ist ja schnell wieder aufgehängt. Zum Glück hat auch das Wetter bis Ende Dezember mit gespielt.

Bei meinem letzten Bericht zum Zwischenstand hatten wir den Estrich gerade frisch verlegt. Danach durfte dieser für einige Tage nicht betreten werden. Hätte man Frau Maus und Herr Bär vielleicht auch erklären sollen…

… die mussten alle Veränderungen natürlich gleich begutachten…

Katzentapser

… und haben des Nachts ihre Flauschepfoten als Abdrücke für die Nachwelt verewigt.

Im Oktober haben wir dann unsere Wände von einem Fachmann verputzen lassen. Außerdem haben wir trotz aller Widrigkeiten die neue Decke aus Rigipsplatten festgeschraubt, verspachtelt und geschliffen. Zu diesem Zeitpunkt kamen wir auch mit unserem Zeitplan ins trudeln weil Herr Nasca ausgefallen ist, an dieser Stelle ohne ihn und seine Fachkenntnis aber eigentlich nichts weiter gehen konnte. Zu diesem Zeitpunkt dachten wir noch es würde bei ein oder zwei Wochen bleiben. Letztendlich waren es dann 4-7 Wochen.

Verputzte Wände, neue Fenster, fertig geschliffene Decke und die begehbare Dusche war zu diesem Zeitpunkt auch schon mit der ersten Schicht „Gummifarbe“ gestrichen.

Ende Oktober ging es dann endlich ans fliesen. Bis dahin hatte ich das noch nie gemacht, wurde aber einfach ins kalte Wasser geworfen. Leider arbeiteten wir auch hier unter erschwerten Bedingungen, da mein Schwiegervater (fürs Fliesen schneiden zuständig wenn mehr als nur Fliese in 2 Teile teilen gefragt war) zu diesem Zeitpunkt auch nicht fit war. Er konnte höchstens für 1-2 Stunden arbeiten. Dementsprechend oft musste ich wieder anfangen zu fliesen weil wir so viele Ecken im Bad hatten. Nur an wenigen Stellen konnte ich mit mehr als 2-3 ganzen Fliesen am Stück arbeiten.

Und los gehts in der Toilette mit den ersten zugeschnittenen Fliesen.

Das Ergebnis am zweiten Tag. Bis auf die erste Reihe mit dem Ausschnitt für den Abfluss durfte/musste ich alle Fliesen verlegen.

Zum Glück ging mir das Fliesen legen leicht von der Hand und ich hatte genügend Geduld um genau zu arbeiten. Obwohl Böden leichter zu fliesen sein sollen gingen mir letztendlich die Wände leichter von der Hand. Das lag aber wahrscheinlich vor allem daran, dass ich hier fast vollständig allein werkeln und so immer gleich viel Fliesenkleber auftragen konnte. Außerdem arbeitete ich an der Wand immer reihum und hatte so genügend angrenzende Fliesen um mich an deren Höhe zu orientieren. Beim Fußboden mussten wir später tricksen um an einem Tag fertig zu werden und trotzdem noch das Bad wieder verlassen zu können.

Im Dezember fliesten wir das Bad fertig, kümmerten uns um die neue Elektrik (LED-Spots im Bad, LED-Lichtwechselband in der begehbaren Dusche, Toilette, Flur, Außenbeleuchtung) und stellten das Bad soweit fertig, dass alles wieder problemlos benutzt werden konnte. Außerdem wurden die neuen Türen eingebaut. Endlich kein Vorhang mehr! Jetzt ist der aktuelle Stand auch noch in etwa wie auf den nachfolgenden Bildern. Für die nächste Zeit ist noch die Anschaffung neuer Badmöbel und einer Kommode für unter das Waschbecken geplant. Momentan haben wir im Bad noch Teile des 30 Jahre alten Schranks der Oma stehen, dem man sein Alter leider an allen Ecken und Enden deutlich ansieht.

Einmal die neue Toilette in quasi fertigem Zustand:

Toilette in neuem Raum mit neuem Fenster

Waschbecken in der Toilette (gab es vorher nicht)

 

Und das neue Bad:

Ebenerdig begehbare Regendusche mit Farbwechsel-LED-Band

Mein Wunschmosaik hinter der Ablage in der Dusche

Doppelwaschbecken mit neuem Spiegelschrank, im Spiegel erkennt man auch unsere Deckenbeleuchtung (wahlweise Deckenlampe oder Spots)

Für die Übergangszeit und um Badetücher aufzuhängen gab es außerdem einen Handtuchheizkörper. Rechts im Bild erkennt man noch Teile des alten Schrankes der vorläufig wieder im Bad steht. Interessanterweise schmeicheln ihm die Bilder und man erkennt die gesprungene und dauerhaft verfärbte Beschichtung der Spanplatten gar nicht.

Ich glaube wir können zu Recht stolz darauf sein, was wir fast nur mit unseren eigenen Händen geschafft haben. Immerhin haben wir bis auf Aufgaben die wir selbst nicht im Ansatz so ordentlich bewältigen hätten können alles selbst gemacht.

Und soll ich euch was sagen? Ich bin sooo froh, dass wir endlich fertig sind. Zwischenzeitlich war ich genervt von allem und habe daran gezweifelt überhaupt irgendwann in absehbarer Zeit fertig zu werden. Ganz zu schweigen von Freizeit und Privatleben… unsere Freunde können ein Lied davon singen. Die haben während der gesamten Bauphase nur Absagen kassiert und uns quasi nie zu Gesicht bekommen. Jede freie Minute wurde in den Badumbau investiert und an den Sonntagen waren wir einfach nur froh endlich mal ausschlafen und nichts tun zu können.

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