Jahresrückblick 2013

Seit dem letzten Jahresrückblick ist tatsächlich schon wieder ein ganzes Jahr vergangen. Die letzten 5-6 Monate war es hier auf meinem Blog viel zu still. Ab sofort ändert sich das hoffentlich wieder. Der Rückblick soll erst mal den Anfang dazu machen und gibt mir gleich noch die Gelegenheit über das vergangene Jahr nachzudenken und zu resümieren.

1. Zugenommen oder abgenommen?
Letztes Jahr war das Gesamtfazit ja gleichbleibend. Dieses Jahr wars zuerst auch so, dann gings ein bisschen bergauf, anschließend durch Sorgen viel zu schnell und ungesund bergab und jetzt am Schluss durch die Weihnachtsvöllerei wieder bergauf mit dem Gewicht. Der Plan ist aber eigentlich nach wie vor immer noch, die Frust- und Rumsitzpfunde wieder los zu werden.

2. Haare länger oder kürzer?
Deutlich länger! Das aktuelle hochambitionierte Ziel ist ja Taillenlänge… kann Dank Locken nur noch Jahre dauern…

3. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Gefühlt unverändert. Vielleicht wäre es aber Jahre nach der Kontrolle für den Führerschein sinnvoll das nochmal testen zu lassen.

4. Mehr Kohle oder weniger?
Nach wie vor unverändert, ab 2014 dann hoffentlich mehr.

5. Mehr ausgegeben oder weniger?
Eigentlich haben wir nicht mehr oder weniger ausgegeben als vorher, bis unser Bad spontan um die Ecke kam.  Währenddessen hielten sich die laufenden Kosten zwar in Grenzen, denn wir hatten ja gar keine Zeit für Hobbies oder Lust nach 21 Uhr noch groß aufzukochen. Dafür ging unser Erspartes für das neue Bad drauf.

6. Mehr bewegt oder weniger?
Tja… letztes Jahr habe ich hier noch mit „weniger bewegt“ geantwortet. Das mit dem Laufdate lief anfangs ganz gut, dann haben wir es aber irgendwie einschlafen lassen. Im Sommer habe ich dann hochmotiviert wieder mit dem „Couch to 5k“-Programm angefangen und war auch schon in der vorletzten Woche angekommen, als unsere Baustelle mich dann doch noch völlig in Beschlag genommen hat. Bis zu diesem Zeitpunkt war der Plan auch noch wöchentlich mit Zumba anzufangen… aber Pläne sind dann halt doch dazu da um über den Haufen geworfen zu werden. Ab morgen will ich dann aber doch wieder mit dem laufen anfangen und mehr Bewegung in meinen Alltag einbauen. Zwischenzeitlich hat mich ja wenigstens die Sanierung und Renovierung auf Trab gehalten, zeitweise sogar deutlich mehr als es mir lieb war. 😉 Vielleicht ist Herr Nasca jetzt auch endlich wieder fit genug um mit mir laufen zu gehen, so wie es schon im Sommer der Plan war. Dann wäre ich bestimmt gleich noch viel motivierter!

7. Der hirnrissigste Plan?
War unser Bad-Umbau hirnrissig? Ich glaube ja nicht. Und geplant war hier eh nichts außer der endgültigen Form des Bades. Der Umbau selbst war ja leider notwendig und nicht aufzuschieben.

8. Die gefährlichste Unternehmung?
Hab ich dieses Jahr was gefährliches unternommen? Wie auch im Vorjahr habe ich die meiste Zeit an meinem Schreibtisch und vor dem Rechner verbracht. Zwischenzeitlich waren wir allerdings mit vollbeladenem (wohl eher überladenem) Hänger und dem Traktor durch den Wald zur Schuttdeponie unterwegs. Nicht mehr verkehrstauglich zählt dann wohl schon zu gefährlich.

Ha! Und wie ich nicht mehr verkehrstauglich schreibe fällt mir doch glatt noch so eine Situation ein. Sanitärmöbel-Tetris um nur einmal fahren zu müssen (die Männer waren ja alle der Meinung das würde locker ins Auto passen und ich bräuchte dafür keinen Hänger…).  Schwungvoll durch Kurven fahren oder stark bremsen hätte ich da nicht dürfen. Und am besten auch nicht der Polizei begegnen.

9. Die wichtigste Begegnung in diesem Jahr?
Hier kann ich diesmal sogar mehr als eine Begegnung anführen. Dank Internet habe ich gleich 2 nette Personen und neue Freunde bei uns im Dorf gefunden. Übers Internet kamen aber auch noch andere tolle Bekanntschaften zustande (und wenn ich das selbst lese klingt es in meinen Ohren als würde ich nur noch im Internet leben 🙂 ). Passend zu Weihnachten durfte ich dann auch noch die erste Freundin meines jüngsten Bruders kennen lernen. Auf jeden Fall auch eine ganz liebe.

10. Die teuerste Anschaffung?
Die einfachste Frage dieses Jahr! Unser tolles neues Wellness-Bad! Was bin ich froh, dass wir bis auf die neuen Möbel fertig sind und alles so schön geworden ist wie geplant und vorgestellt. 😀

11. Das leckerste Essen?
Hier kann ich mich gar nicht entscheiden. So einige leckere Dinge mussten in meiner Gegenwart ihr Leben lassen. Panna Cotta, Spagetti Carbonara, Erdnuss-Curry, (zählt Chai-Tee auch?), nochmal ein 5-Gänge-Menü im tollen Restaurant vom letzten Jahr, Steckrüben-Eintopf und sicher noch einiges mehr das ich jetzt schon wieder alles vergessen habe.

12. Das beeindruckendste Buch?
Leider gab es dieses Jahr auch wieder viel zu wenig Zeit um zu lesen. Besonders gefreut hatte ich mich allerdings über die Entdeckung, dass Jean M. Auel endlich einen sechsten Teil seiner Steinzeitsaga veröffentlicht hat. Dementsprechend verschlungen habe ich diesen Roman dann auch in jeder meiner freien Minuten.

13. Der ergreifendste Film?
Besonders ans Herz ging mir die Dornenvögel-Saga (*schnulz* *kitsch*). Mit 12 oder 13 Jahren habe ich das Buch in Regal meiner Eltern entdeckt und gelesen. Die 4 Filme jetzt waren genauso kitschig und schnulzig wie ich die Geschichte in Erinnerung hatte. Selbst verheiratet zu sein war damals noch sehr weit weg.

14. Die beste CD?
Die beste? Dafür höre ich immer noch viel zu wenige CDs. Am meisten lief Amy MacDonalds „Life in a Beautiful Light“ im Auto.

15. Das schönste Konzert?
Wie letztes Jahr haben wir es diesmal nur zum Klassik Open Air geschafft (Baustelle… *grummel*), dafür war es da ganz wunderbar. Leckeres Essen, tolles Wetter, bekannte Filmmusik und zum Abschluss noch Feuerwerk mit Smiley-Raketen. Was will man mehr.

16. Die meiste Zeit verbracht mit?
Wie auch im Vorjahr muss ich hier leider meinen Rechner anführen, gefolgt von den Flauschekatzen und erst weit dahinter kommt Herr Nasca. Wir hatten zwar 2-3 sehr intensive Wochen zu zweit, die waren aber auf einen sehr unerfreulichen Krankenhausaufenthalt seinerseits zurück zu führen.

17. Die schönste Zeit verbracht mit?
Gemütliche Abende mit Freunden und gutem Essen.

18. Vorherrschendes Gefühl 2013?
Stress, Rumhetzerei und viel zu viele Sorgen. 2014 nehme ich gerne weniger von allem.

19. 2013 zum ersten Mal getan?
Im Zuge unserer Baustelle bin ich dann auch mal mit dem Hänger gefahren, habe Spanngurte geschnürt und Ladungssicherung betriegen. Es gab aber noch einige andere erste Male: Bad neu aufbauen, Estrich verteilen, Mineralbeton stampfen, Fliesen verlegen und verfugen, Trockenbauwände bauen… ich glaube bei so gut wie jedem Zwischenschritt gab es kleine „erste Male“ für mich. Wann baut man denn auch schon „mal eben schnell“ ein neues Bad von Grund auf?

20. 2013 nach langer Zeit wieder getan?
Zählt hier auch irgendwann unter dem Jahr wieder anfangen zu laufen? *hust*

21. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
– kranker Mann mit jeder Menge Sorgen um seine Gesundheit
– unseren Bad-Umbau (auch wenn das neue Bad sooooo toll ist 🙂 )
– so einige Hiobsbotschaften

22. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Eine gefällte Entscheidung nochmal zu überdenken… hat leider nicht funktioniert.

23. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Ich würde ja sagen eine geschnitzte Kerze aus Birkenholz für meine Schwiegermutter. Aber ich glaube Herr Nasca hat sich auch darüber gefreut betüddelt zu werden.

24. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Karten für die Tutanchamun-Ausstellung in Deutschland mit Führung. Ich dachte schon ich hätte keine Gelegenheit mehr hinzugehen!

25. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Das schaffen wir schon.

26. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Tja… gleiches Dilemma wie letztes Jahr. Woher soll ich das denn wissen?

27. 2013 war mit einem Wort?
Megastressig.

28. 2013 leider gar nicht getan?
Hier lass ich wohl am besten wortwörtlich meine Antwort vom letzten Jahr stehen: Hobbys gepflegt und zur Ruhe gekommen.

29. Wort des Jahres?
Bad

30. Stadt des Jahres?
Dafür hätte man wohl in Städten unterwegs sein müssen…

31. Song des Jahres?
Shake it out von Florence and the Machine

32. Erkenntnis des Jahres?
Faszinierend was ich mit meinen eigenen Händen so alles schaffen kann, auch wenn ich es bisher noch nie versucht habe. Und manches sieht mit ein bisschen Abstand schon gar nicht mehr so schlimm aus. Interessant und sehr lehrreich war auch, was eine kleine Veränderung so alles bewirken kann.

33. Beste Idee/Entscheidung des Jahres?
Etwas neues auszuprobieren und mich deshalb in einem Forum anzumelden.

34. Gute Vorsätze für 2014?
Wie letztes Jahr: Mehr Sport treiben, gesünder/ausgewogener und regelmäßiger Essen (das übliche Standardklischee eben)

35. Pläne für 2014?
Einen Job zu finden, mich in den neuen Alltag einzufinden und endlich wieder mehr und regelmäßiger zu bloggen. Ein kleiner großer Herzenswunsch spukt da natürlich auch immer noch rum.

Wie ist das bei euch? Wie war euer Jahr? Was hat euch bewegt? Was steht im nächsten Jahr an? Habt ihr auch gute Vorsätze? Erzählt!

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