20 Tage – 20 Bücher

Frage 3: Welches Buch hat Sie so gefesselt, dass Sie es kaum aus der Hand legen konnten?

Über diese Frage habe ich so lang gegrübelt, dass ich es doch glatt verpasst habe Frage 3 direkt zu beantworten. Letztendlich gibt es gar nicht das eine Buch, sondern es haben sich in unserer Bibliothek so einige angesammelt.
Seit ewigen Zeiten gehört dazu Wintersonnenwende von Susan Cooper. Eigentlich ein Jugendbuch, aber eines der wenigen Bücher die ich freiwillig öfter als ein Mal gelesen habe. (Und wie ich grade bei Amazon feststellen musste wurde das ganze mittlerweile auch verfilmt…)
Die meisten Bücher kommen aus unserem Lieblingsgenre Fantasy. So auch die Schattengängerreihe von Christine Feehan. In jedem Buch taucht eine Liebesgeschichte mit Hindernissen auf, unwiderstehliche (sexuelle) Anziehungskraft und der Kampf gegen das Böse. Ein genialer Professor führt Experimente zu übersinnliche Anlagen an Freiwilligen durch. Entgegen der Vorgaben testet er aber auch Genmanipulationen… und im Laufe der Geschichte wird klar, er hat auch schon vorher nicht genehmigte Experimente an Waisenkindern durchgeführt. Ob es jetzt unbedingt romantisch ist, wenn jeweils ein freiwilliger Mann dank Pheromonen auf ein (mittlerweile erwachsenes) Waisenkind steht sei Mal dahin gestellt. Die Bücher zählen auf jeden Fall zum Genre Romantic Fantasy.
Noch mehr Romantic-Fantasy gibt es bei J.R. Wards Black Dagger-Serie. Große attraktive Vampire, gutaussehende Frauen, Liebesgeschichten, Dramen und ein Kampf ums überleben. Nicht wirklich anspruchsvoll, dafür spannend und mit ganz viel Liebe fürs Herz fesselt mich diese Reihe immer noch.
Ebenfalls aus dem Bereich kommen die Bücher rund um Die schwarzen Juwelen von Anne Bishop. Da zeichnet sich doch irgendwie ein Muster in meinen Lesevorlieben ab. 😉 Auch hier geht es um Liebe, Magie, eine andere Welt als unsere und den Kampf gegen das Böse. Die erschaffenen Charaktere sind einfach einmalig und lassen einen beim lesen auch gerne mal laut auflachen. Herr Nasca hat sogar einen Ausruf (oder eher Fluch?) der Herren aus dem Buch übernommen, wenn ihn die Damenwelt mal wieder in den Wahnsinn treibt.
Auch aus dem Fantasy-Bereich kommt Das Lied der Dunkelheit und seine Fortsetzungen von Peter V. Brett. Unglaublich spannend geschrieben, basiert die Geschichte auf der Idee, dass nach Sonnenuntergang grässliche Elementarmonster aus dem Boden aufsteigen, gegen die die Menschen mithilfe von Bannzaubern ums Überleben kämpfen. Seit Menschengedenken geht das schon so, aber man erinnert sich nur noch an passive Schutzzauber, muss deshalb die Nacht über ausharren und hoffen, dass die Bannkreise der Belastung stand halten.
Noch mehr Fantasy gibt es bei Markus Heitz und den Kindern des Judas. Diesmal geht es um Vampire, deren Entstehung, Leben und ihre Nachkommen. Vampire sind hier nicht nur blutrünstig oder anbetungswürdig, sondern haben mit ihren ganz eigenen (Gewissens-)Problemen zu kämpfen.
Ebenfalls gefesselt hat mich die Parasol Protectorate-Serie von Gail Carriger, ausnahmsweise auf englisch gelesen. Fantasy, Steampunk und doch eine ganz eigene Welt.
Ausnahmsweise aus einem anderen Genre kommend, konnten mich die Steinzeitgeschichten von Jean M. Auel rund um die Hauptperson Ayla und ihr Leben in der Steinzeit begeistern. Ursprünglich war der erste Teil ein Geschenk von dem ich vor Lesebeginn nur wenig begeistert war. Das änderte sich nach den ersten paar Seiten und seitdem habe ich jedes Mal sehnsüchtig auf eine Fortsetzung der Reihe gewartet… und nebenbei noch ein bisschen was über das Leben vor unserer Zivilisation gelernt.
Ein bisschen mehr fürs Herz und auch eher historisch ist die Templerin-Saga von Wolfgang Hohlbein. Gelesen habe ich die ersten Bücher als Jugendliche und fand die Handlung im Mittelalter damals furchtbar spannend.
Zu guter letzt noch ein völlig unerwartetes Buch, dass ich vor allem aus Neugier auf den Schreibstil von Mark Benecke aus einem Büchertauschregal mitgenommen habe. Unglaublich fesselnd, aber dank des Themas auch keine leichte Kost. Trotzdem erhält man erschreckende Einblicke in die Psyche von Mördern und sieht die Welt danach mit anderen Augen. Wahrscheinlich im Sommer werde ich mir weitere Teile von Mark Benecke vornehmen, aber die lese ich doch lieber im warmen Sonnenschein als eh schon bibbernd auf dem Sofa. Die Gänsehaut kommt schnell genug…

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