Fütterungszeit

Zeit geraumer Zeit liegt hier jetzt schon Schnee (der aktuell leider schon wieder am wegtauen ist) und bereits seit dem Herbst haben wir im Garten die Winterfutterplätze für die Vögel etabliert. Ein langjähriges Vogelhaus hat jetzt leider die Altersschwäche ereilt und der Boden ist durchgemorscht. Da trifft es sich gut, dass solche Vogelhäuschen heute eh nicht mehr empfohlen werden, weil die Vögel darin auf ihrem Futter herumlaufen, vielleicht auch mal einen Schiss verlieren und sich dadurch Keime und Krankheitserreger auf den Körnern befinden können.

Schon im Herbst hatten die Schwiegereltern angeregt durch Baumarktwerbung ein kleines Vogelhäuschen mit Körnerspeicher gebaut.

Vogelhaus klein

Vogelhaus klein

Das neue Modell sollte nach demselben Prinzip funktionieren, nur deutlich größer werden. Sonst gibt es am Ende noch Streit unter der Spatzen- und Amselschar wer fressen darf. 😉 Beim Bau durfte mir Herr Nascas Vater helfen. Arbeitsteilung deluxe: Ich erkläre was ich will und mit welchen Maßen, er sucht alle Teile zusammen und sägt sie passend zu und am Ende darf ich dann wieder alles zusammen schrauben. Nachdem das ganze eine Spontanaktion war gibt es noch einige Verbesserungsmöglichkeiten und einen Schönheitspreis gewinnen wir wohl erst mal auch nicht. Aber das kam dabei raus:

Vogelhaus groß

Vogelhaus groß

... und nochmal mit offenem Dach

… und nochmal mit offenem Dach

Eine deutlich größere und breitere Variante. Das Plexiglas auf dem Dach haben wir in Ermangelung von Brettern in der passenden Breite aufgeklebt. Um ins Futter tropfendes Tauwasser zu verhindern reicht das Dach damit bis über den Rand hinaus. Bei einer zweiten Variante würden wir aber wohl generell den Dachwinkel viel flacher wählen, die Seitenteile höher und auch die Dachbretter gleich so breit, dass sie ausreichend über die Seiten der Futterstelle hinaus ragen. Und wenn wir im Sommer mehr Zeit haben, dann habe ich auch vor das Futterhaus wetterfest und hübsch zu lackieren oder lasieren.

Ansonsten haben wir für die Amseln neben Meisenknödeln auch noch Äpfel aufgehängt. Hier habe ich einfach ein paar aus der diesjährigen Ernte auf Blumendraht gesteckt, Äste dazwischen und in den Baum gehängt. Alternativ gehen aber auch Schaschlikspieße aus Holz oder Metall, dann muss man beim auffädeln nicht so viel fummeln wie ich. 😉

One apple a day...

One apple a day…

Leider erkennt man den unteren Sitzzweig hier nicht wirklich. Phasenweise sind die Amseln richtig wild auf die Äpfel und fressen drei in 1-2 Tagen, dann wieder lässt sich eine Weile lang gar niemand blicken. Die Vögel stehen wohl auch auf Abwechslung…

Füttert ihr während der Wintermonate auch zu? Wenn ja, was und wie? Neulich im Internet musste ich feststellen, dass es mittlerweile sogar Designervogelfutterhäuschen gibt, leider in den meisten Fällen nur hübsch und nicht praktikabel.

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