Jahresrückblick 2014

 

*vorsichtig um die Ecke lins* *hüstel*

Tja, da hatte ich letztes Jahr im Jahresrückblick noch vollmundig versprochen wieder mehr zu bloggen und habe es bis März geschafft 6 Beiträge zu schreiben… um ab da sang- und klanglos im Erdboden zu verschwinden. Wenn mittlerweile meine handvoll Leser verschwunden sind kann ich es ihnen nicht verdenken. Die feine englische Art sieht ja irgendwie anders aus. Nichtsdestotrotz wage ich es dieses Jahr denselben Vorsatz zu fassen!

Zuerst aber der Jahresrückblick für 2014 damit ich mich in 12 Monaten noch daran erinnere wie es war.

1. Zugenommen oder abgenommen?
Der Plan die Frust- und Rumsitzpfunde los zu werden hat 2014 fast ganzjährig geklappt. Zwischenzeitlich waren es 8 Kilo, mittlerweile sind wir nur noch bei 6-7. Ziel für 2015 ist es die neu entdeckte Lust am Sport beizubehalten (wie konnte ich jemals ohne?) und mein Gewicht auf Dauer zu halten. Außerdem muss ich nach dem mit Terminen übervollen Start ins Berufsleben noch daran arbeiten den Sport dauerhaft in meinem Terminkalender unterzubringen.

2. Haare länger oder kürzer?
Immer noch länger. Ziel ist nach wie vor Taillenlänge… aktuell nähere ich mich erstmal der BH-Verschluss-Länge wenn die Haare glatt sind. Trocken und gelockt sieht man vom Wachstum des letzten Jahres nicht wirklich etwas.

3. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Gefühlt immer noch unverändert, der Vorsatz das mal kontrollieren zu lassen blieb auch nur ebensolcher.

4. Mehr Kohle oder weniger?
Tja, hallo Plan! 2014 war es dann statt mehr noch viel weniger. Für 2015 ändert sich das mit dem Einstieg ins Berufsleben jetzt hoffentlich… auch wenn erstmal eine ganze Reihe von Ausgaben ansteht.

5. Mehr ausgegeben oder weniger?
Weniger ausgegeben. Was man nicht hat, kann man nicht ausgeben. 😉

6. Mehr bewegt oder weniger?
Deutlich mehr bewegt. In der ersten Jahreshälfte war ich leider Dank Beinbruch der Oma 9 Wochen als Babysitter ans Haus gefesselt und konnte nicht mal für eine halbe Stunde ohne Ersatz aus dem Haus. Alle anderen waren leider arbeiten. Wenn Abends mal Zeit war sind Herr Nasca und ich aber tatsächlich zu zweit laufen gegangen. In der zweiten Jahreshälfte bin ich dann noch öfter und länger laufen gegangen, zusätzlich Rad gefahren und habe Bodyrock gemacht. Das geplante Zumba vom letzten Jahr wurde auf unbestimmte Zeit verschoben. 2015 möchte ich auf jeden Fall am Ball bleiben, auch um einen Ausgleich zum vielen sitzen im Büro und Auto zu haben.

7. Der hirnrissigste Plan?
Eine Fledermausjacke in Übergröße auf 3er-Stricknadeln zu stricken… mittlerweile bin ich seit Wochen fast fertig, schiebe aber noch den ätzendesten Teil vor mir her.

8. Die gefährlichste Unternehmung?
Pilze pflücken am Steilhang? Sonst fällt mir spontan nichts ein. Gestaltet sich aber auch schwierig, wenn man doch gefühlt 95% des Jahres am Schreibtisch verbracht hat…

9. Die wichtigste Begegnung in diesem Jahr?
Zählt meine neue Chefin und die Arbeitskollegen? Das hatte zumindest den nachhaltigsten Einfluss. Ansonsten verweise ich hier leider auf Punkt 8. Zuhause lernt man nur schwer neue Leute kennen.

10. Die teuerste Anschaffung?
Im eigentlichen Sinne keine Anschaffung von mir, ich hatte den Gürtel ja eng geschnallt. Aber Herr Nasca hat sich ein neues Handy gegönnt und ich treibe mich ab sofort auch in der Welt der Smartphones mit Android und nicht mehr nur Bada rum. Alte Telefone auftragen spart in dem Fall viel Geld in der Anschaffung. 🙂

11. Das leckerste Essen?
Lecker essen waren wir 2014 ein paar Mal. Am nachhaltigsten erinnere ich mich aber an meinen ersten Besuch beim Inder zusammen mit Freunden. Alleine hätte ich mich das wohl immer noch nicht getraut… Da muss ich definitiv nochmal hin!

12. Das beeindruckendste Buch?
Viel gelesen habe ich letztes Jahr nicht, aber am beeindruckendsten war mein erster Kluftinger-Krimi. Es ist schon etwas besonderes wenn man quasi alle im Buch beschriebenen Orte noch aus der eigenen Kindheit kennt.

13. Der ergreifendste Film?
Filme gab es 2014 fast gar keine. Dafür hat mich die neueste Staffel Downton Abbey mehrfach zu Tränen gerührt und noch bin ich gar nicht ganz durch!

14. Die beste CD?
CDs im eigentlichen Sinne höre ich fast gar nicht. Spotify durfte mich aber sehr oft mit Elif und Ed Sheeran beschallen.

15. Das schönste Konzert?
2014 habe ich leider kein einziges Mal Livemusik gehört… 😦

16. Die meiste Zeit verbracht mit?
Wie auch im Vorjahr muss ich hier leider meinen Rechner anführen, gefolgt von den Flauschekatzen und erst weit dahinter kommt Herr Nasca. Anders als geplant waren vor allem die Wochenenden 2014 wieder geprägt von Stress und Arbeit auf diversen eigenen und fremden Baustellen.

17. Die schönste Zeit verbracht mit?
Gemeinsam in entspannter Atmosphäre mit Freunden. Es gibt einfach nichts besseres!

18. Vorherrschendes Gefühl 2014?
Entgegen des ursprünglichen Planes war auch 2014 wieder geprägt von Stress und Rumhetzerei, insbesondere aber von Frust durch die Arbeitssuche. Reihenweise Absagen sind der eigenen Laune und dem Selbstbewusstsein nicht gerade zuträglich. Dafür gab es als Ausgleich aber auch jede Menge schöne Momente mit Freunden, die durch die negativen Eindrücke nur allzuschnell überdeckt werden.

19. 2014 zum ersten Mal getan?
Indisch essen gehen wurde schon genannt, ansonsten mussten wir leider zum Jahresende das erste Mal um ein Sternenkind trauern das wir selbst auch kannten. 😦

20. 2014 nach langer Zeit wieder getan?
Endlich wieder arbeiten gehen! Auch wenn die Freizeit dadurch sehr limitiert ist macht es trotz schwieriger Aufgaben auch jede Menge Spass!

21. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
– Sternenkinder… sowas wünscht man keinem und ist doch so furchtbar
– Beinbruch der Oma
– die üblichen Weihnachtsdramen (und jährlich grüßt das Murmeltier…)

22. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Da gäbe es in Sachen Arbeit so einige Punkte über die ich aus Datenschutzgründen aber nicht sprechen darf.

23. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Die neuen Badezimmermöbel für meine Mama. Seit dem Einzug in ihr Haus ist sie auf der Suche (mittlerweile seit über 15 Jahren) nach etwas neuem und hatte bisher nichts befriedigendes gefunden. Zu Weihnachten haben wir ihr die Entscheidung abgenommen und ganz schön gebibbert wie unsere Auswahl wohl ankommen würde. Zum Glück war meine Mama vollauf begeistert!

24. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Hier gewinnt die Jobzusage, das Gefühl dabei war einfach unschlagbar. Ansonsten gab es noch tolle Lammfellhausschuhe. Bei meinen alten ist mittlerweile eine Lüftung für die großen Zehen eingebaut.

25. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Das schaffen wir schon. Genauso wie letztes Jahr.

26. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Gute Frage? Möchte sich jemand mit einer Antwort melden? 😉

27. 2014 war mit einem Wort?
Frustig

28. 2014 leider gar nicht getan?
Wandern gewesen. Schon seit Jahren plane ich mit einer Freundin ein gemeinsames Wochenende und noch immer nicht haben wir es geschafft.

29. Wort des Jahres?
Jobsuche

30. Stadt des Jahres?
Wohl eher Dorf des Jahres… wenigstens war das Ende von 2014 noch durch meine neuen Arbeitsorte geprägt.

31. Song des Jahres?
Regenstadt von Elif

32. Erkenntnis des Jahres?
Wer hätte gedacht, dass mir Sport so viel Spass macht? Dabei habe ich gerade zu Schulzeiten den Sportunterricht gehasst wie die Pest.

33. Beste Idee/Entscheidung des Jahres?
Mich auch auf völlig unpassende Stellen zu bewerben. Mehr als eine Absage kann so oder so nicht kommen.

34. Gute Vorsätze für 2015?
Am gesünderen Leben von 2014 am Ball bleiben, nicht immer nur still mitlesen, mehr aus mir heraus gehen.

35. Pläne für 2015?
Im Berufsleben Fuß fassen, für eine ganz liebe Freundin da sein und einem Herzenswunsch in Minischritten immer näher kommen.

Wie ist das bei euch? Wie war euer Jahr? Was hat euch bewegt? Was steht im nächsten Jahr an? Habt ihr auch gute Vorsätze? Erzählt!

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Glücksmomente 2.0

Mit Schrecken musste ich gerade feststellen, dass der letzte Glücksmomente-Beitrag schon wieder über ein Jahr alt ist! Wo rennt die Zeit nur hin? Glücksmomente gab es währenddessen viele (nicht alle davon habe ich fotografisch festgehalten), aber leider auch ungewöhnlich viele unschöne Nachrichten und Begebenheiten. Doch wie sagte schon Alexander Graham Bell so schön: Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere. Aber wir sehen oft so lange und so wehmütig auf die geschlossene Tür, dass wir diejenigen, die sich für uns öffnen, gar nicht sehen.

 

  • Im Laufe des letzten Jahres musste ich gleich auf zwei Beerdigungen, aber beide Male strahlte die Sonne kraftvoll vom Himmel und bescherte mir einen Sonnenbrand. Wenn Engel reisen, dann scheint die Sonne…
  • Im Juli traf ich mich dann zum ersten Mal mit J. und wir verstanden uns auf Anhieb super. Einen ganzen Nachmittag lang haben wir gequatscht bevor wir beide weiter mussten. Und schon hatte ich ganz unverhofft eine enge neue Freundin gefunden! 🙂 Passend dazu verbrachten wir beide ein paar Wochen später mir noch 2 anderen Damen einen wunderbar sonnigen Tag zusammen, obwohl wir uns vorher alle noch nie getroffen hatten.
  • Dieser dichte Farn lockt mir bei jedem Spaziergang wieder ein Lächeln auf mein Gesicht, weil er mich an die tolle Zeit in Neuseeland erinnert. FarnMit den Fingern zart über die fedrigen Blätter streichen, die sich langsam entrollenden Blattspitzen bewundern…
  • Durch Zufall feststellen, dass der Mann einer neuen Bekannten ein ehemaliger Arbeitskollege von Herr Nasca ist und dann über die Winzigkeit des Internets und unserer Region lachen.
  • Beim Spazierengehen ganz unerwartet am Wegesrand eine pinke Blume leuchten sehen und so endlich das Mysterium um den Namen meiner liebsten Wildblume lösen können. Danke B. dafür!
Rote Lichtnelke

Rote Lichtnelke

  •  Morgens aufwachen und die Sonne im Gesicht kitzeln spüren.
  • Ganz unerwartet einen Blumenstrauß von Fleurop in Empfang nehmen dürfen.Fleurop Frühlingsstrauß
  • Ist euch auch aufgefallen, dass im Frühling alles schlagartig anfängt zu wachsen und grün zu werden, sobald auch nur ein paar Regentropfen gefallen sind? Als würde die Natur nur auf diesen einen Startschuss warten…

Sommerbegegnungen

Diesen Sommer hatte ich zwei interessante Begegnungen… sowas war mir vorher noch nie passiert. Wer einen großen Bildschirm hat oder neugierig ist, wird schon wissen um was es geht.

Nummer 1 fand noch vor unserer Baustelle statt. Schon den ganzen Sommer über hatten wir immer wieder tagsüber und vor allem abends Grillen oder Heuschrecken irgendwo im Garten zirpen gehört. Gesehen hat niemand eine, egal wie gründlich wir den entsprechenden Busch auch inspizierten… ja bis irgendwann… auf einmal das Gezirpe auch in unserem Flur im 1. Stock war! Hier dasselbe Spiel: Lautes Zirpen, man meint genau zu wissen woher und findet dann doch nichts. Es war wie verhext. Ein paar Tage später war ich am aufräumen und putzen und habe mich im ersten Moment doch ziemlich erschrocken. Saß da nicht ein großes grünes Tier ganz dreist auf meiner Sandale? Mitten in unserem Flur! Bis heute ist nicht geklärt wie das Tierchen hier hin kam. Ich habe auf jeden Fall beides, Sandale und Heuschrecke, vorsichtig auf den Balkon getragen. Aber scheinbar war mein Schuh doch schöner als schnöde Balkonpflanzen und -blumen. Die Heuschrecke saß sehr ausdauernd 2 Tage lang da und war gar nicht scheu. Irgendwann ist sie dann aber doch wenigstens auf die Hauswand umgezogen.

Die Laubheuschrecke, nach meinen Recherchen wahrscheinlich ein weibliches grünes Heupferd. Das Tierchen sitzt hier auf den Fesselriemchen meiner Sandale (für einen Größeneindruck).

Die Laubheuschrecke, nach meinen Recherchen wahrscheinlich ein weibliches grünes Heupferd. Das Tierchen sitzt hier auf den Fesselriemchen meiner Sandale die je ca. 0,7cm breit sind (für einen Größeneindruck).

Und dann war da noch Begegnung Nummer 2: Deutlich aufregender und unerwarteter. Während der Bauphase hatten wir unsere dreckigen Arbeitstiefel immer vor der Tür stehen. Irgendwann zu Beginn schlupfe ich also wie jeden Morgen in meine Schuhe, in diesem Fall um den ganzen Bauschutt mit dem Traktor wegzufahren. Irgendwas drückte in meinem Schuh, ich dachte an die Einlegesohle, schlupfe wieder heraus und schaue in meinem Schuh um die Sohle zu richten… da schaut mich ein vor Angst bibberndes und erstarrtes kleines Waldmäuschen aus seinen Knopfaugen an! Und ich hatte den Schuh vorher an! Da war also nicht wirklich viel Platz zwischen meinen Zehen und dem Leder des Schuhs. Zum Glück war die Maus so schockstarr, dass sie nicht zugebissen hat!

Waldmaus in meinem Schuh

Waldmaus in meinem Schuh

Wahrscheinlich hatten die Katzen bei ihrer nächtlichen Jagd Erfolg und haben im Hof mit ihrer Beute gespielt. Mein Schuh muss dann die rettende Zuflucht gewesen sein, aus der die Maus auch nicht mehr rauszuangeln war. Da die Maus sich in unserer Anwesenheit auch nicht mit einem sicheren Versteck unter dem Holzstoß aus meinem Schuh wagen wollte, parkten wir eben jenen für die Zeit unserer Abwesenheit direkt davor. Auch bei unserer Rückkehr über eine Stunde später hatte sich noch nichts getan.

Waldmaus

Nur durch heraus schütteln ließ sich die Waldmaus zur Flucht in die Freiheit und dem Auszug aus meinem Schuh überreden. Kaum rausgeflogen, flitzte sie auch schon in die rettende Sicherheit unter dem Holzstoß… und ich überprüfe seitdem jeden Schuh der außen steht oder stand, bevor ich mich traue reinzuschlüpfen. 😀

Vanillelikör

Als ich im Herbst mit den letzten Brombeeren aus unserem Garten Likör ansetzte war schon absehbar, dass ein Einmachglas niemals für alle zu Beschenkenden reichen würde. Passenderweise fiel mir zusammen mit dem Rezept für den Brombeerlikör auch eines für Vanillelikör in die Hände, dass ich dann auch prompt mit einigen Änderungen in die Tat umgesetzt habe. Für diesen extrem süffigen und superleckeren Genuss braucht ihr:

  • 4 Vanilleschoten
  • 200g braunen Zucker
  • 1 EL Honig
  • 500ml Brandy

Das Mark der Schoten zusammen mit dem Honig, Zucker und 250ml Wasser aufkochen. Die Zuckermischung für circa 20 Minuten köcheln lassen, anschließend die abgekühlte Mischung mit dem Brandy mischen und direkt in saubere Flaschen (oder Fläschchen) abfüllen. Als Dekoration die ausgekratzten Vanilleschoten mit in die Flaschen hineinstecken. Alles gut verschließen und an einem kühlen Ort ca. 2 Monate lang durchziehen lassen.

Vanillelikör (wer genau hinschaut sieht mich als Spiegelung beim "professionellen" fotografieren...

Vanillelikör (wer genau hinschaut sieht mich als Spiegelung beim „professionellen“ fotografieren…

Optisch wird euer Likör sich vom Ansatz bis zur fertigen Mischung nicht verändern. Dafür intensiviert sich in dieser Zeit der Vanillegeschmack.

Durch den hohen Vanilleanteil ist der Likör in den Flaschen und anderen größeren Behältnissen sehr dunkel. Wer sich eine hübsche goldgelbe Färbung wünscht sollte daher nur die Hälfte der Vanilleschoten nehmen. Dem Geschmack tut es keinen Abbruch, sondern wird nur etwas milder.Egoistischerweise habe ich von diesem süßen Tröpfchen auch nicht alle Flaschen verschenkt, sondern mir selbst noch etwas auf die Seite gelegt. Gelegentlich muss man halt doch auch von den Früchten seiner Arbeit profitieren… auch wenn die „Arbeit“ in diesem Fall ja wirklich minimal war. 🙂

Brombeerlikör

Hallo ihr Lieben!

Seit dem letzten Post und Lebenszeichen von mir sind doch glatt schon wieder drei Wochen vergangen, dabei hatte ich doch versprochen mich wieder häufiger zu Wort zu melden. Keine Sorge, ich habe euch nicht vergessen! Noch kämpfe ich mit den letzten Nachwehen unserer Großbaustelle. Dazu gehören so unerfreuliche Dinge wie Schränke komplett ausräumen und jedes Teil gründlich zu säubern um den Baustaub los zu werden… oder alles abzuarbeiten, was im letzten Vierteljahr so liegen geblieben ist.

Heute soll es aber um die genußvollen Dinge im Leben gehen. Deshalb habe ich euch ein leckeres Brombeerlikörrezept mitgebracht. Die genaue Quelle kann ich leider nicht mehr nennen, die war nämlich die Zeitschrift einer Freundin. Ihr braucht:

  • 350g Brombeeren (oder andere Beeren)
  • 200g weißer Kandis
  • einige Pimentkörner
  • einige Gewürznelken
  • 700ml Weinbrand (Wodka geht aber auch)

Jetzt gebt ihr alle Zutaten in ein Gefäß, z.B. ein Einmachglas und lasst das Ganze gut verschlossen für ca. 5 Wochen an einem dunklen und kühlen Ort ziehen. In dieser Zeit euer Gefäß ab und an schwenken. Heraus kommt ein pfiffiger Fruchtlikör, der durch die Gewürze im Abgang noch eine spezielle Note bekommt. Für euch gibt es heute leider nur ein Bild direkt nach dem ansetzen, da der fertige Likör kurz vor Weihnachten in einem stressigen Geschenkezubereitungswochenende abgefüllt, mit Schildchen versehen und fast direkt als Geschenk(e) übergeben wurde(n).

Brombeerliköransatz

Wer ganz genau hinschaut wird erkennen, dass ich nicht nur die überreifen Brombeeren aus unserem Garten verarbeitet habe, sondern auch die kümmerlichen Reste Himbeeren die meinem Heißhunger entgangen waren. Ebenfalls als Abwandlung zum ursprünglichen Rezept habe ich den Likör mit Wodka angesetzt. Zufälligerweise hatten wir noch welchen im Haus und im Supermarkt ist sowas auch schnell besorgt. Hat dem Geschmack aber keinen Abbruch getan… für uns selbst blieb ja leider nur jeweils ein Probierschluck übrig.

Finally finished! Alles hat ein Ende!

Die Zeit rast dahin und mein letzter Beitrag ist schon wieder einen Monat lang her. Eigentlich war mein Plan immer noch einen Beitrag mit den Zwischenschritten unseres Umbaus zu posten… dabei sind wir mittlerweile tatsächlich fertig!

Trotz zwischenzeitlicher Stolpersteine und unerwarteter Hindernisse und Krankheit die unseren Zeitplan um Wochen verzögert hat, waren wir bis Weihnachten zu 98% fertig. Im neuen Jahr mussten wir dann nur noch den frisch tapezierten Flur streichen und den Boden bei uns oben im Flur erneuern. Bilder und Dekoration ist ja schnell wieder aufgehängt. Zum Glück hat auch das Wetter bis Ende Dezember mit gespielt.

Bei meinem letzten Bericht zum Zwischenstand hatten wir den Estrich gerade frisch verlegt. Danach durfte dieser für einige Tage nicht betreten werden. Hätte man Frau Maus und Herr Bär vielleicht auch erklären sollen…

… die mussten alle Veränderungen natürlich gleich begutachten…

Katzentapser

… und haben des Nachts ihre Flauschepfoten als Abdrücke für die Nachwelt verewigt.

Im Oktober haben wir dann unsere Wände von einem Fachmann verputzen lassen. Außerdem haben wir trotz aller Widrigkeiten die neue Decke aus Rigipsplatten festgeschraubt, verspachtelt und geschliffen. Zu diesem Zeitpunkt kamen wir auch mit unserem Zeitplan ins trudeln weil Herr Nasca ausgefallen ist, an dieser Stelle ohne ihn und seine Fachkenntnis aber eigentlich nichts weiter gehen konnte. Zu diesem Zeitpunkt dachten wir noch es würde bei ein oder zwei Wochen bleiben. Letztendlich waren es dann 4-7 Wochen.

Verputzte Wände, neue Fenster, fertig geschliffene Decke und die begehbare Dusche war zu diesem Zeitpunkt auch schon mit der ersten Schicht „Gummifarbe“ gestrichen.

Ende Oktober ging es dann endlich ans fliesen. Bis dahin hatte ich das noch nie gemacht, wurde aber einfach ins kalte Wasser geworfen. Leider arbeiteten wir auch hier unter erschwerten Bedingungen, da mein Schwiegervater (fürs Fliesen schneiden zuständig wenn mehr als nur Fliese in 2 Teile teilen gefragt war) zu diesem Zeitpunkt auch nicht fit war. Er konnte höchstens für 1-2 Stunden arbeiten. Dementsprechend oft musste ich wieder anfangen zu fliesen weil wir so viele Ecken im Bad hatten. Nur an wenigen Stellen konnte ich mit mehr als 2-3 ganzen Fliesen am Stück arbeiten.

Und los gehts in der Toilette mit den ersten zugeschnittenen Fliesen.

Das Ergebnis am zweiten Tag. Bis auf die erste Reihe mit dem Ausschnitt für den Abfluss durfte/musste ich alle Fliesen verlegen.

Zum Glück ging mir das Fliesen legen leicht von der Hand und ich hatte genügend Geduld um genau zu arbeiten. Obwohl Böden leichter zu fliesen sein sollen gingen mir letztendlich die Wände leichter von der Hand. Das lag aber wahrscheinlich vor allem daran, dass ich hier fast vollständig allein werkeln und so immer gleich viel Fliesenkleber auftragen konnte. Außerdem arbeitete ich an der Wand immer reihum und hatte so genügend angrenzende Fliesen um mich an deren Höhe zu orientieren. Beim Fußboden mussten wir später tricksen um an einem Tag fertig zu werden und trotzdem noch das Bad wieder verlassen zu können.

Im Dezember fliesten wir das Bad fertig, kümmerten uns um die neue Elektrik (LED-Spots im Bad, LED-Lichtwechselband in der begehbaren Dusche, Toilette, Flur, Außenbeleuchtung) und stellten das Bad soweit fertig, dass alles wieder problemlos benutzt werden konnte. Außerdem wurden die neuen Türen eingebaut. Endlich kein Vorhang mehr! Jetzt ist der aktuelle Stand auch noch in etwa wie auf den nachfolgenden Bildern. Für die nächste Zeit ist noch die Anschaffung neuer Badmöbel und einer Kommode für unter das Waschbecken geplant. Momentan haben wir im Bad noch Teile des 30 Jahre alten Schranks der Oma stehen, dem man sein Alter leider an allen Ecken und Enden deutlich ansieht.

Einmal die neue Toilette in quasi fertigem Zustand:

Toilette in neuem Raum mit neuem Fenster

Waschbecken in der Toilette (gab es vorher nicht)

 

Und das neue Bad:

Ebenerdig begehbare Regendusche mit Farbwechsel-LED-Band

Mein Wunschmosaik hinter der Ablage in der Dusche

Doppelwaschbecken mit neuem Spiegelschrank, im Spiegel erkennt man auch unsere Deckenbeleuchtung (wahlweise Deckenlampe oder Spots)

Für die Übergangszeit und um Badetücher aufzuhängen gab es außerdem einen Handtuchheizkörper. Rechts im Bild erkennt man noch Teile des alten Schrankes der vorläufig wieder im Bad steht. Interessanterweise schmeicheln ihm die Bilder und man erkennt die gesprungene und dauerhaft verfärbte Beschichtung der Spanplatten gar nicht.

Ich glaube wir können zu Recht stolz darauf sein, was wir fast nur mit unseren eigenen Händen geschafft haben. Immerhin haben wir bis auf Aufgaben die wir selbst nicht im Ansatz so ordentlich bewältigen hätten können alles selbst gemacht.

Und soll ich euch was sagen? Ich bin sooo froh, dass wir endlich fertig sind. Zwischenzeitlich war ich genervt von allem und habe daran gezweifelt überhaupt irgendwann in absehbarer Zeit fertig zu werden. Ganz zu schweigen von Freizeit und Privatleben… unsere Freunde können ein Lied davon singen. Die haben während der gesamten Bauphase nur Absagen kassiert und uns quasi nie zu Gesicht bekommen. Jede freie Minute wurde in den Badumbau investiert und an den Sonntagen waren wir einfach nur froh endlich mal ausschlafen und nichts tun zu können.

Jahresrückblick 2013

Seit dem letzten Jahresrückblick ist tatsächlich schon wieder ein ganzes Jahr vergangen. Die letzten 5-6 Monate war es hier auf meinem Blog viel zu still. Ab sofort ändert sich das hoffentlich wieder. Der Rückblick soll erst mal den Anfang dazu machen und gibt mir gleich noch die Gelegenheit über das vergangene Jahr nachzudenken und zu resümieren.

1. Zugenommen oder abgenommen?
Letztes Jahr war das Gesamtfazit ja gleichbleibend. Dieses Jahr wars zuerst auch so, dann gings ein bisschen bergauf, anschließend durch Sorgen viel zu schnell und ungesund bergab und jetzt am Schluss durch die Weihnachtsvöllerei wieder bergauf mit dem Gewicht. Der Plan ist aber eigentlich nach wie vor immer noch, die Frust- und Rumsitzpfunde wieder los zu werden.

2. Haare länger oder kürzer?
Deutlich länger! Das aktuelle hochambitionierte Ziel ist ja Taillenlänge… kann Dank Locken nur noch Jahre dauern…

3. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Gefühlt unverändert. Vielleicht wäre es aber Jahre nach der Kontrolle für den Führerschein sinnvoll das nochmal testen zu lassen.

4. Mehr Kohle oder weniger?
Nach wie vor unverändert, ab 2014 dann hoffentlich mehr.

5. Mehr ausgegeben oder weniger?
Eigentlich haben wir nicht mehr oder weniger ausgegeben als vorher, bis unser Bad spontan um die Ecke kam.  Währenddessen hielten sich die laufenden Kosten zwar in Grenzen, denn wir hatten ja gar keine Zeit für Hobbies oder Lust nach 21 Uhr noch groß aufzukochen. Dafür ging unser Erspartes für das neue Bad drauf.

6. Mehr bewegt oder weniger?
Tja… letztes Jahr habe ich hier noch mit „weniger bewegt“ geantwortet. Das mit dem Laufdate lief anfangs ganz gut, dann haben wir es aber irgendwie einschlafen lassen. Im Sommer habe ich dann hochmotiviert wieder mit dem „Couch to 5k“-Programm angefangen und war auch schon in der vorletzten Woche angekommen, als unsere Baustelle mich dann doch noch völlig in Beschlag genommen hat. Bis zu diesem Zeitpunkt war der Plan auch noch wöchentlich mit Zumba anzufangen… aber Pläne sind dann halt doch dazu da um über den Haufen geworfen zu werden. Ab morgen will ich dann aber doch wieder mit dem laufen anfangen und mehr Bewegung in meinen Alltag einbauen. Zwischenzeitlich hat mich ja wenigstens die Sanierung und Renovierung auf Trab gehalten, zeitweise sogar deutlich mehr als es mir lieb war. 😉 Vielleicht ist Herr Nasca jetzt auch endlich wieder fit genug um mit mir laufen zu gehen, so wie es schon im Sommer der Plan war. Dann wäre ich bestimmt gleich noch viel motivierter!

7. Der hirnrissigste Plan?
War unser Bad-Umbau hirnrissig? Ich glaube ja nicht. Und geplant war hier eh nichts außer der endgültigen Form des Bades. Der Umbau selbst war ja leider notwendig und nicht aufzuschieben.

8. Die gefährlichste Unternehmung?
Hab ich dieses Jahr was gefährliches unternommen? Wie auch im Vorjahr habe ich die meiste Zeit an meinem Schreibtisch und vor dem Rechner verbracht. Zwischenzeitlich waren wir allerdings mit vollbeladenem (wohl eher überladenem) Hänger und dem Traktor durch den Wald zur Schuttdeponie unterwegs. Nicht mehr verkehrstauglich zählt dann wohl schon zu gefährlich.

Ha! Und wie ich nicht mehr verkehrstauglich schreibe fällt mir doch glatt noch so eine Situation ein. Sanitärmöbel-Tetris um nur einmal fahren zu müssen (die Männer waren ja alle der Meinung das würde locker ins Auto passen und ich bräuchte dafür keinen Hänger…).  Schwungvoll durch Kurven fahren oder stark bremsen hätte ich da nicht dürfen. Und am besten auch nicht der Polizei begegnen.

9. Die wichtigste Begegnung in diesem Jahr?
Hier kann ich diesmal sogar mehr als eine Begegnung anführen. Dank Internet habe ich gleich 2 nette Personen und neue Freunde bei uns im Dorf gefunden. Übers Internet kamen aber auch noch andere tolle Bekanntschaften zustande (und wenn ich das selbst lese klingt es in meinen Ohren als würde ich nur noch im Internet leben 🙂 ). Passend zu Weihnachten durfte ich dann auch noch die erste Freundin meines jüngsten Bruders kennen lernen. Auf jeden Fall auch eine ganz liebe.

10. Die teuerste Anschaffung?
Die einfachste Frage dieses Jahr! Unser tolles neues Wellness-Bad! Was bin ich froh, dass wir bis auf die neuen Möbel fertig sind und alles so schön geworden ist wie geplant und vorgestellt. 😀

11. Das leckerste Essen?
Hier kann ich mich gar nicht entscheiden. So einige leckere Dinge mussten in meiner Gegenwart ihr Leben lassen. Panna Cotta, Spagetti Carbonara, Erdnuss-Curry, (zählt Chai-Tee auch?), nochmal ein 5-Gänge-Menü im tollen Restaurant vom letzten Jahr, Steckrüben-Eintopf und sicher noch einiges mehr das ich jetzt schon wieder alles vergessen habe.

12. Das beeindruckendste Buch?
Leider gab es dieses Jahr auch wieder viel zu wenig Zeit um zu lesen. Besonders gefreut hatte ich mich allerdings über die Entdeckung, dass Jean M. Auel endlich einen sechsten Teil seiner Steinzeitsaga veröffentlicht hat. Dementsprechend verschlungen habe ich diesen Roman dann auch in jeder meiner freien Minuten.

13. Der ergreifendste Film?
Besonders ans Herz ging mir die Dornenvögel-Saga (*schnulz* *kitsch*). Mit 12 oder 13 Jahren habe ich das Buch in Regal meiner Eltern entdeckt und gelesen. Die 4 Filme jetzt waren genauso kitschig und schnulzig wie ich die Geschichte in Erinnerung hatte. Selbst verheiratet zu sein war damals noch sehr weit weg.

14. Die beste CD?
Die beste? Dafür höre ich immer noch viel zu wenige CDs. Am meisten lief Amy MacDonalds „Life in a Beautiful Light“ im Auto.

15. Das schönste Konzert?
Wie letztes Jahr haben wir es diesmal nur zum Klassik Open Air geschafft (Baustelle… *grummel*), dafür war es da ganz wunderbar. Leckeres Essen, tolles Wetter, bekannte Filmmusik und zum Abschluss noch Feuerwerk mit Smiley-Raketen. Was will man mehr.

16. Die meiste Zeit verbracht mit?
Wie auch im Vorjahr muss ich hier leider meinen Rechner anführen, gefolgt von den Flauschekatzen und erst weit dahinter kommt Herr Nasca. Wir hatten zwar 2-3 sehr intensive Wochen zu zweit, die waren aber auf einen sehr unerfreulichen Krankenhausaufenthalt seinerseits zurück zu führen.

17. Die schönste Zeit verbracht mit?
Gemütliche Abende mit Freunden und gutem Essen.

18. Vorherrschendes Gefühl 2013?
Stress, Rumhetzerei und viel zu viele Sorgen. 2014 nehme ich gerne weniger von allem.

19. 2013 zum ersten Mal getan?
Im Zuge unserer Baustelle bin ich dann auch mal mit dem Hänger gefahren, habe Spanngurte geschnürt und Ladungssicherung betriegen. Es gab aber noch einige andere erste Male: Bad neu aufbauen, Estrich verteilen, Mineralbeton stampfen, Fliesen verlegen und verfugen, Trockenbauwände bauen… ich glaube bei so gut wie jedem Zwischenschritt gab es kleine „erste Male“ für mich. Wann baut man denn auch schon „mal eben schnell“ ein neues Bad von Grund auf?

20. 2013 nach langer Zeit wieder getan?
Zählt hier auch irgendwann unter dem Jahr wieder anfangen zu laufen? *hust*

21. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
– kranker Mann mit jeder Menge Sorgen um seine Gesundheit
– unseren Bad-Umbau (auch wenn das neue Bad sooooo toll ist 🙂 )
– so einige Hiobsbotschaften

22. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Eine gefällte Entscheidung nochmal zu überdenken… hat leider nicht funktioniert.

23. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Ich würde ja sagen eine geschnitzte Kerze aus Birkenholz für meine Schwiegermutter. Aber ich glaube Herr Nasca hat sich auch darüber gefreut betüddelt zu werden.

24. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Karten für die Tutanchamun-Ausstellung in Deutschland mit Führung. Ich dachte schon ich hätte keine Gelegenheit mehr hinzugehen!

25. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Das schaffen wir schon.

26. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Tja… gleiches Dilemma wie letztes Jahr. Woher soll ich das denn wissen?

27. 2013 war mit einem Wort?
Megastressig.

28. 2013 leider gar nicht getan?
Hier lass ich wohl am besten wortwörtlich meine Antwort vom letzten Jahr stehen: Hobbys gepflegt und zur Ruhe gekommen.

29. Wort des Jahres?
Bad

30. Stadt des Jahres?
Dafür hätte man wohl in Städten unterwegs sein müssen…

31. Song des Jahres?
Shake it out von Florence and the Machine

32. Erkenntnis des Jahres?
Faszinierend was ich mit meinen eigenen Händen so alles schaffen kann, auch wenn ich es bisher noch nie versucht habe. Und manches sieht mit ein bisschen Abstand schon gar nicht mehr so schlimm aus. Interessant und sehr lehrreich war auch, was eine kleine Veränderung so alles bewirken kann.

33. Beste Idee/Entscheidung des Jahres?
Etwas neues auszuprobieren und mich deshalb in einem Forum anzumelden.

34. Gute Vorsätze für 2014?
Wie letztes Jahr: Mehr Sport treiben, gesünder/ausgewogener und regelmäßiger Essen (das übliche Standardklischee eben)

35. Pläne für 2014?
Einen Job zu finden, mich in den neuen Alltag einzufinden und endlich wieder mehr und regelmäßiger zu bloggen. Ein kleiner großer Herzenswunsch spukt da natürlich auch immer noch rum.

Wie ist das bei euch? Wie war euer Jahr? Was hat euch bewegt? Was steht im nächsten Jahr an? Habt ihr auch gute Vorsätze? Erzählt!

Es wird so langsam…

Nein, nicht Herbst. Ok, das trifft zwar auch zu (ich warte übrigens immer noch auf den Altweibersommer und den goldenen Herbst!), aber gemeint habe ich eigentlich unsere Großbaustelle Bad. In den letzten Wochen haben wir fleißig gewerkelt, so gut wie jede freie Minute geopfert und nicht nur ein bisschen gekleckert, sondern gleich richtig rangeklotzt. Auf den letzten Bildern war ja schon zu sehen, dass wir sämtliche Badarmaturen, Badewanne und Duschwanne rausgerissen haben.

Ein Teil des Bauschutts, den wir eimerweise rausgeschaufelt und -getragen haben

Ein Teil des Bauschutts, den wir eimerweise rausgeschaufelt und -getragen haben

Auch die Fliesen und der Putz mussten von den Wänden und Decken weichen. Zusätzlich wurde der Fußboden entfernt und der Sandboden darunter (Fundamente wurden damals völlig überbewertet) nochmal ein gutes Stück abgetragen.

Hier war mal eine Wand mit Tür vor der Toilette

Hier war mal eine Wand mit Tür vor der Toilette

Boden? Welcher Boden?

Boden? Welcher Boden?

Da wo bisher die Toilette in einem extra Raum neben dem Bad war, wird in Zukunft die ebenerdig begehbare Dusche sein.

Durchbruch für die neue Dusche

Durchbruch für die neue Dusche

Neue Türöffnung

Neue Türöffnung

Dementsprechend wurden Wände eingerissen, Türen versetzt, das alte Fenster zugemauert, ein Loch für das neue Fenster ausgeschnitten und neue Trockenbauwände wieder aufgebaut.

Kanalzugang im Hof

Kanalzugang im Hof

Ein Teil der neuen Abwasserrohre

Ein Teil der neuen Abwasserrohre

Das, beziehungsweise die, neuen Abwasserrohre wurden durch die Außenwand direkt zum Kanalzulauf geführt.

Unverdichteter Mineralbeton

Unverdichteter Mineralbeton

Um den Niveau-Unterschied zwischen dem Loch im Bad und den restlichen Zimmern im Haus halbwegs auszugleichen haben wir die Rohre mit Sand zugedeckt und geschützt. Der Rest des Raumes (ca. 25 Zentimeter Höhe) und der Bereich oberhalb der Rohre wurde mit Mineralbeton aufgefüllt, einer Mischung aus groben Steinen die sich zu einem festen Boden verdichten lässt.

Mineralbeton, Folie, Eisenmatten und ein Teil Beton

Mineralbeton, Folie, Eisenmatten und ein Teil Beton

Fertig betoniert und schon ein gutes Stück näher am endgültigen Bodenniveau

Fertig betoniert und schon ein gutes Stück näher am endgültigen Bodenniveau

Als eigentliche Schicht unter der Fußbodenheizung und den neuen Wasserrohren haben wir dann noch mit 1,5 Kubikmetern Beton aufgefüllt.

Verschweißte Teerbahnen

Verschweißte Teerbahnen

Neu geschaffener Raum für die Toilette

Neu geschaffener Raum für die Toilette

Fußbodenheizung!

Fußbodenheizung!

Darauf wurden dann Teerbahnen verschweißt (oder eher festgeschmolzen) bevor die neuen Wasserleitungen verlegt wurden. Noch eine Schicht mehr oben drauf, diesmal 7 Zentimeter Styropor und dann kamen auch schon die Schläuche der neuen Fußbodenheizung. Auf diesen neuen Luxus freue ich mich schon besonders. 🙂

Stand seit gestern: Jede Menge neue Wasser- und Abwasserrohre und frisch verlegter Estrich

Stand seit gestern: Jede Menge neue Wasser- und Abwasserrohre und frisch verlegter Estrich

Als letzte Schicht haben wir gestern abend noch eimerweise Estrich ins Haus getragen und jetzt einen schönen ebenen Untergrund für die Fliesen.

Die zwei vorhandenen Fenster werden am Wochenende noch ausgetauscht, zum verputzen kommt nächste Woche ein Fachmann und dann gehts auch schon ans fliesen! In 2-3 Wochen sind wir dann hoffentlich so gut wie fertig. Kleinkram ist ja erst mal unwichtiger als eine Dusche und eine Toilette im Haus. Irgendwann nächstes Jahr gibts dann auch noch neue Badmöbel und dann haben wir hoffentlich unser Traumbad.

Stillstand hier…

… Umbaustimmung im Hause Nasca.

Die letzte Zeit ist es hier mehr als nur ruhig geworden, fast schon totenstill. Aktuell liegt das vor allem an einer großen Baustelle bei uns im Haus. Der Abfluss hatte schon länger Zicken gemacht und war jetzt seit Wochen endgültig dicht. Geschirr spülen wie zu alten Zeiten in einer Wanne macht definitiv keinen Spass! Deshalb haben wir das Problem in Angriff genommen, mussten uns dafür aber leider von unserem Bad trennen. Das verstopfte Rohr lief da einmal quer durch den Raum, aber auch im Flur prangt aktuell ein schönes Loch in Wand und Boden, nur abgedeckt mit Holzplatten. Und weil wir schon dabei sind, erneuern wir gleich noch die Leitungen von vor 50-60 Jahren und bauen das über 25 Jahre alte Bad passend zu unseren Ansprüchen um. Nachdem es so ganz ohne Bad, Dusche und bald auch Toilette sehr ungemütlich ist hat alles was damit zu tun hat leider deutlich Vorrang vor meinem Blog. Noch muss ich euch leider Bilder von einer einzigen Baustelle zeigen. In 4-6 Wochen gibts dann aber hoffentlich ein Update zu unserer neuen Wellness-Oase!

Bad-Umbau

Hier war mal eine Tür…

Bad-Umbau 2

… und hier war mal ein Bad!